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Pflege
von Goldschmuck
(Erschienen in Tres'Or
- Ausgabe 1 / Oktober 2002)
Goldschmuck
ist eigentlich sehr pflegeleicht. Mit den folgenden Tips bleibt er
noch länger schön.
Gold ist, wie alle anderen Edelmetalle, ein weiches
Metall und auch im legierten Zustand weit davon entfernt, kratzfest
zu sein. Deshalb empfiehlt es sich, vor handfesten Arbeiten den
geliebten Schmuck abzulegen. Auch das Tragen mehrerer Schmuckstücke
miteinander führt unweigerlich zu einem erhöhten Abrieb. Das
Goldarmband neben der Uhr mit Stahlband verliert deshalb seinen
Glanz relativ schnell, weil Stahl viel härter als Gold ist. Daher
sollten Goldschmuckstücke am besten einzeln getragen und auch
einzeln aufbewahrt werden. Allerdings lässt sich Goldschmuck
jederzeit wieder aufpolieren oder im Fall einer matten Oberfläche,
aufmattieren. Dabei geht allerdings jedes Mal eine winzige Schicht
des kostbaren Metalls verloren.
Wenn
Goldschmuck nach einer Weile einen unschönen Belag angesetzt hat,
kann man ihn problemlos mit Wasser und einem milden Abwaschmittel
reinigen. Mit einem weichen Tuch sollte der Schmuck mehr trocken
getupft als gerieben werden. Ein Trauring wird beim täglichen Händewaschen
automatisch mit gereinigt. Abzuraten ist vom Eincremen der Hände
mit Schmuck. Die Handcreme bleibt in Winkeln und Ecken des Schmuckstücks
sitzen und bildet mit der Zeit einen unansehnlichen Belag. Ein
solches Schmuckstück wird am besten gleich zum Goldschmied
gebracht. Dort wird der Schmuck schonend im Ultraschallbad
gereinigt. Auch Goldschmuck mit Edelsteinen wird am besten dem
Fachmann überlassen, denn einige Edelsteine sind empfindlich gegen
Chemikalien..
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